A United States Marine Corps helicopter is seen flying through this scene of the full moon and the U.S. Capitol on Tuesday, Feb. 7, 2012, from Arlington National Cemetery. Image Credit: NASA/Bill Ingalls...
Im Zeitalter des Internet und der allumfassenden Mobilkommunikation über Handys und Satellitentelefone stellt sich vielleicht die Frage, warum der Amateurfunk noch immer Bestand hat und von einer großen Zahl Funkamateure rund um die Welt sehr aktiv betrieben wird.
Die Ursprünge des Amateurfunks reichen bis an den Anfang des 20.Jahrhunderts zurück, als es weder Internet, noch Handys gab. Zwar sind heute durch die (fast) flächendeckende Verbreitung moderner Kommunikatiostechnologie ebenfalls Verbindungen zu allen Orten mit (unter Umständen) geringeren Anschaffungskosten und weniger Aufwand möglich. Doch im Amateurfunk ging es schon damals und geht es auch und ganz besonders heute noch um viel mehr als nur darum, eine Verbindung zu einem entfernten Gesprächsteilnehmer herzustellen. Darüber hinaus verbot und verbietet der Gesetzgeber noch heute, den Amateurfunk zu beruflichen oder anderen kommerziellen Zwecken, insbesondere als Ersatz für (kostenpflichtige) Telekommunikationsdienstleistungen zu nutzen. Die frühere Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, heute Bundesnetzagentur, achtet auf Einhaltung der entsprechenden Gesetze und Verordnungen.
Anmerkung: Dieses Foto habe ich bei einen persönlichen Besuch bei Bischoff Bode im April 2008 gemacht,es zeigt den Bischof
an meinen TS-480 Sat.
von Osnabrück beim Ausbildungfunkbetrieb,anlässlich des 97 deutschen Katoilikentag.
(im Bild: von links nach rechts: DO9CB,Bischof Bode,DO9BT)
Wesentliche Aspekte im Amateurfunkbetrieb sind:
die Herausforderung, unter bestimmten technischen Rahmenbedingungen (Art des Senders und der Antenne, Sendeleistung, Betriebsart) ein bestimmtes Ziel zu erreichen. So kann es beispielsweise Ziel sein, Funkamateure auf allen Kontinenten mit nur 5 Watt Ausgangsleistung (ein Handy sendet mit maximal 2 Watt) zu erreichen, mit Funkamateuren in möglichst vielen Ländern der Erde gefunkt zu haben oder in Peilwettbewerben (Fuchsjagden) erfolgreich alle im Gelände versteckten Sender (Füchse) zu finden.
das Ziel, ohne hohen Aufwand eine zuverlässige Verbindung herzustellen.
das Wissen, unabhängig von Dritten (insbesondere Telekommunikationsanbietern) zu sein. In Katastrophenfällen beispielsweise leistet der Amateurfunk wertvolle Dienste, weil die technisch komplexen kommerziellen Infrastrukturen dann meist ihren Dienst versagen.
das Schließen von länderübergreifenden Freundschaften als Beitrag zur Völkerverständigung. Unter den Funkamateuren herrscht ein besonders guter Zusammenhalt, der sogenannte HAM-Spirit.
der Selbstbau von Sendern, Empfängern und Antennen. Normalerweise verliert ein Gerät bei Eingriffen in sein "Innenleben" die Betriebserlaubnis, ein Selbtbau erlangt eine solche Erlaubnis zunächst nicht. Es ist jedoch ein besonderes Privilileg und Recht des Funkamateurs, Anlagen verbessern und diese veränderten oder selbst entwickelten Geräte anschließend betreiben zu dürfen. Auch der Umbau von Funkanlagen anderer Funkdienste (beispielsweise Autotelefone, Pager) ist den Funkamateuren erlaubt. Dies darf außerden Funkamateuren keine andere zivile Personengruppe ohne umfangreiche Sondergenehmigungen.
der Nutzen gewonnener Erfahrungen in Studium oder Beruf.
das Aktives Erforschen der Funk-Ausbreitungsbedingungen (Funkwetterforschung).
die Umsetzung und der Test neuester Erkenntnisse und Entwicklungen aus der Forschung und ihre Integration in den Amateurfunk. Zur Zeit wird beispielsweise am digitalen Amateurfunk-Fernsehen und dem Funk im THz-Bereich (Laserlicht) gearbeitet.
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Aktualisiert ( Samstag, den 21. November 2009 um 00:23 Uhr )